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Ressourcenkulturen 32 – Mittelbronzezeitliche Landnutzung in Gunst- und Ungunsträumen des Nordwestlichen Alpenvorlands
Ressourcenkulturen 32 – Mittelbronzezeitliche Landnutzung in Gunst- und Ungunsträumen des Nordwestlichen Alpenvorlands
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Die Bronzezeit gilt als Epoche weitreichender kultureller Veränderungen. Zu ihren Besonderheiten zählen der überregionale Handel und damit verbundene Kontakte. Ab der mittleren Bronzezeit waren bronzene Arbeitsgeräte alltäglich. Zudem änderte sich die Wahl der Siedlungsstandorte vielenorts markant. Im nordwestlichen Alpenvorland – dem südlichen Baden-Württemberg und der Nordostschweiz – ist aber gerade das Siedlungswesen der Mittleren Bronzezeit vergleichsweise schlecht erforscht. Mit der vorliegenden Studie kommen drei mittelbronzezeitliche Siedlungsfundstellen zur Vorlage: Anselfingen ‚Breite‘ im Hegau (Lkr, Konstanz), Untere Auen‘ und ‚Urlauer Tann‘ bei Leutkirch im Westallgäu (Lkr. Ravensburg). Im ‚Urlauer Tann‘ gelang der Nachweis einer Talsiedlung und eines Bestattungsplatzes im direkten Zusammenhang mit einer befestigten Höhensiedlung. Der regionale und archäologische Kontext dieser Fundstellen im naturräumlich günstigen Hegau und im feuchteren, kühleren Westallgäu wird vergleichend dargelegt. GIS-gestützte Analysen zeigen sich wandelnde Beziehungen zu unterschiedlichen Naturraumparametern auf. Eine deutliche Intensivierung und Ausdehnung der Landnutzung während der Mittelbronzezeit kann festgestellt werden.
- 543 Seiten
- Hardcover
- Format 30,4 x 21,5 cm
- Autor Benjamin Höpfer
- ISBN 978-3-98945-015-8
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